Schröderstift

Ein „Denkmal, welches theilnehmende Liebe gestiftet hat“

Die Kapelle des Schröderstifts bildet das Zentrum der Anlage. © Stiftsarchiv Wiwi

Die Kapelle des Schröderstifts bildet das Zentrum der Anlage. © Stiftsarchiv Wiwi

Dieses großartigste aller Hamburger Stiftsgebäude, als weitläufige Dreiflügelanlage 1851-1852 durch den Architekten Albert Rosengarten für die Stiftung des Johann Heinrich Schröder erbaut, ein Hauptwerk des romantischen Historismus und als Backsteinrohbau mit einer bemerkenswerten Kapelle im Rundbogenstil entworfen, entstand an der südwestlichen Ecke des Papenlandes mit Öffnung des Ehrenhofes zur Sternschanze hin.

Inflation, schwere Kriegsschäden, Tauschvertrag

Kirchengemeinde St. Kidanemhret - Gottesdienst Äthiopisch-Orthodoxe Kirchengemeinde. © Stiftsarchiv Wiwi

Kirchengemeinde St. Kidanemhret - Gottesdienst Äthiopisch-Orthodoxe Kirchengemeinde. © Stiftsarchiv Wiwi

Nach wechselvoller Geschichte zog 1971 Joh. Heinr. Schröders mildtätige Stiftung in neue Gebäude am Kiwittsmoor. In der Folge entwickelte sich die heutige Nutzung: die Stiftskirche als Zentrum der Koptisch- sowie der Äthiopisch-Orthodoxen Kirchengemeinden, in den Haupt- und Seitenflügeln als Wohnmodell die Mieterselbstverwaltung Schröderstift.

Hamburg Rotherbaum
1852-2011

Comments are closed.